Über uns

Firmenpräsentation

2011 eröffnet, ist der Radon Lightshop bereits ein echter Geheimtipp. Etwas versteckt in der Fleischmanngasse 1, einer kleinen Seitengasse der Wiedner Hauptstraße, beeindruckt das Geschäft auf knapp 50 m² mit Designerleuchten in unterschiedlichen Preisklassen und der fachkundigen persönlichen Beratung des Lichtdesigners Florian Radon. Im Geschäft gibt es nicht nur Leuchten und Accessoires sondern auch die passenden Halogen- und LED-Leuchtmittel. Eine noch größere Auswahl gibt es auf diesem Online-Portal von Radon Lightshop.

Lichtdesigner Florian Radon ist überzeugt, dass Leuchten nicht nur gute Licht- und Sehbedingungen schaffen, sondern vor allem für eine individuelle Atmosphäre mit Wohlfühlfaktor sorgen sollen. Die Auswahl von Form, Material und Farbe der Leuchte ist im Hinblick auf bereits vorhandene Einrichtung genauso ausschlaggebend wie die Lichtfarbe des Leuchtmittels. Dies gilt für Wohnräume, Büros, Restaurants oder Praxisräume gleichermaßen.

Besonderer Service: Florian Radon kommt auf Wunsch auch zu einer persönlichen Besichtigung und Beratung vor Ort! Bei Bedarf werden die Leuchten nach dem Kauf von Radon Lightshop auch fachgerecht montiert.

Außerdem im Geschäft erhältlich:

Dekoration und Accessoires von Holländer, Silicium, Remember, Betoniu

CDs von cracked anegg records und ausgewählte Musikbilderbücher im crackshop


Dot Interview Februar 2015




Musik + Licht = Stimmung

Sharon und Florian teilen mehrere Leidenschaften. Mit ihrem Lightshop und dem eigenem Musiklabel cracked anegg verbinden sie diese Passionen und machen sie öffentlich. Wir baten sie zum Interview.

Was ist denn der Lightshop?
Florian Radon: Den Lightshop gibt‘s einerseits online mit großer Auswahl an Lampen, Leuchtmittel – vor allem LEDs – und Lichtaccessoires wie z.B. Textilkabel, Porzellanfassungen. Andererseits gibt es den physischen Shop auf ca. 40m² in der Fleischmanngasse im 4. Bezirk. Da können wir natürlich nur eine kleine Auswahl an Lampen präsentieren, aber hier passiert vor allem die fachliche Beratung. Nicht nur technisch, sondern auch Fragen wie: Welche Lampe passt zu welcher Einrichtung bzw. in welche Raumsituation? Was wird von der Lampe erwartet? Soll sie den gesamten Raum ausleuchten oder nur einen Akzent für einen Teilbereich setzen?

Wie bist du dazu gekommen?

Florian Radon: Licht und Musik waren bei mir schon immer verbunden – ich habe im Veranstaltungsbereich begonnen und war zuerst als Lichttechniker, dann als Lichtdesigner für das Bühnenlicht im Musik-, Theater- und Opernbereich verantwortlich. Später auch als Lichtgestalter im Architekturbereich.
Sharon Anegg: Und bei einer dieser Opernproduktionen haben wir uns dann kennengelernt und seitdem sind das Licht und die Musik auch privat verbandelt! (lacht)

Sharon, du betreibst wiederum ein Label ...
Sharon Anegg: Das Label cracked anegg records gibt es schon seit fast zehn Jahren, gegründet wurde es gemeinsam mit dem Bassisten Oliver Steger und auch Florian war von Beginn an dabei. Die stilistische Bandbreite bei cracked anegg ist eher breit; die Veröffentlichungen liegen hauptsächlich im Jazzbereich. Aber seit Die Strottern bei uns veröffentlichen, ist der Anteil an World Music signifikant gestiegen: Immerhin schon vier CDs mit diesen wunderbaren Künstlern und tollen Menschen!

Kannst du uns etwas über den nächsten Release verraten?
Sharon Anegg: Der gehört wieder eindeutig zum Jazz und auf diese Produktion bin ich sehr stolz: Der amerikanische Sänger Kevin Mahogany hat mit Musikern der Wiener Jazzszene im Herbst vorigen Jahres für unser Label das Album The Vienna Affair aufgenommen und die CD wird im März veröffentlicht. Er hat bereits einige CDs auf großen Labels wie Warner oder Enja veröffentlicht – dass jetzt ein Album mit hauptsächlich eigenen Songs bei cracked anegg rauskommt, ist schon ziemlich cool.

Kann man den auch live sehen?

Sharon Anegg: Die CD-Präsentation wird am 18. und 19. März im Jazzland live mit Kevin Mahogany und Erwin Schmidt/piano, Martin Spitzer/guitar, Joschi Schneeberger/bass und Mario Gonzi/drums stattfinden. Kevin Mahogany ist ein wunderbarer Sänger, egal ob er Blues singt, urschnell scattet oder einfühlsame Balladen singt.

Das Label hat noch eine weitere Facette ...
Sharon Anegg: Seit Anfang vorigen Jahres haben wir das Angebot von cracked anegg um den Bereich der Kindermusik-CDs erweitert. Begonnen haben wir mit den Kultvertonungen der Bilderbücher von Mira Lobe Valerie und die Gute-Nacht-Schaukel und Die Geggis, die Erich Meixner mit den Schmetterlingen, Maria Bill u. A. in den 80er-Jahren produziert hat. Dann ist noch Flügel hat mein Schaukelpferd dazu gekommen und jetzt noch Das kleine Ich bin ich mit Musik von Elisabeth Naske. Wir haben sie wiederveröffentlicht, die dazugehörigen Bilderbücher und andere Kinderbücher sind bei uns in der Fleischmanngasse erhältlich – vor allem deshalb, weil ich neben dem Label noch einen Job beim Verlag Jungbrunnen habe. Irgendwie muss ich ja meinen Lebensunterhalt finanzieren! (lacht)

Was waren eure bislang schönsten Erlebnisse bezüglich Lightshop und Label?
Sharon Anegg: Es ist nicht leicht, eine Situation oder ein Erlebnis rauszugreifen. Aber die Zusammenarbeit mit den Musikern und die Freundschaften, die sich daraus ergeben haben, das gibt – neben den tollen Konzerterlebnissen – immer wieder Energie und Motivation zum Weitermachen.
Florian Radon: Etwas Tolles ist gerade erst wieder in letzter Zeit passiert: Eine Kundin kam mit einer Lampe ins Geschäft und wollte sich bezüglich Leuchtmittel beraten lassen. Im Zuge der Beratung stellt sich dann allerdings heraus, dass sie den nächsten Tagen ein Lokal eröffnen wollte – und in puncto Lichtkonzept waren noch einige Fragen offen. Wir haben dann noch am selben Tag einen Termin vor Ort vereinbart und fast das gesamte Lichtkonzept neu überarbeitet. Tatsächlich haben wir alle Lampen noch rechtzeitig vor der Eröffnung liefern können. Wenn dann alle wirklich mit dem Ergebnis zufrieden sind, so ist das schon ein wirklich tolles Gefühl.

Interview: Peter Zirbs am 11. februar 2015


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Lichtkonzepte für mehr "Wohnbefinden"


Madeleine Harbich
6. Februar 2013, 17:00
derStandard online

Mit ein paar Kniffen und den passenden Leuchtmitteln kann im Nu für mehr Wohlfühl-Atmosphäre im Wohnraum gesorgt werden.

Geht es nach der Bibel, wurde gleich nachdem Himmel und Erde erschaffen wurden, das Licht erfunden. Tag und Nacht, Licht und Finsternis spielen von je her eine große Rolle in unserem Leben. Dem Licht wird eher ein Gefühl des Wohlbefindens zugeschrieben, der Dunkelheit eher Ungewissheit. Das Wohlbefinden, das wir mit Licht empfinden, wird uns vor allem im Winter bewusst, wenn es in unseren Breitengraden zu wenig davon gibt. Ein Grund mehr in unseren eigenen vier Wänden mit der "richtigen" Beleuchtung ein Wohlgefühl zu schaffen.

Licht verändert den Raum

Licht erfüllt nicht nur den Zweck unsere Räume zu erhellen, mit Beleuchtung kann man gestalten und Atmosphäre schaffen. "Sehr helle Räume schafft man durch ein klares zentrales Licht, das in alle Richtungen abstrahlt. Dadurch wird eine Grundhelligkeit erreicht, aber auch Helligkeitsunterschiede ausgeglichen. Schöne Stimmungen hingegen, werden durch eine Beleuchtung erreicht, die indirekt bzw. dezentral aufgestellt ist.", erläutert Lichtdesigner Florian Radon.

Radon ist überzeugt, dass man mit einer harmonischen Beleuchtung gute Sehbedingungen und ein Gefühl von Behaglichkeit schaffen kann. Dafür platziert er Lichtquellen genau dort, wo sie zum Arbeiten, zum Lesen oder zum Essen benötigt werden. Gleichzeitig empfiehlt er, Akzente beispielsweise in Regalen oder an den Wänden zu setzen. Auf das Gesamtbild aller Leuchten, sowie Farben, Formen und Stile kommt es an.

Die Lichtfarbe ist entscheidend

Selbstverständlich spielt auch das Design der Lampe eine Rolle für das Gesamtbild eines Raumes. Die Entscheidung über Material, Farbe und Form des Lampenschirms würde Florian Radon als wesentlichen Faktor für die Wahl der Beleuchtung bezeichnen. Funktionalität und Lichtfarbe sollten die Wahl eines Leuchtkörpers in gleichem Maße beeinflussen. Die Lichtfarbe ist es nämlich, die stark in unser Unterbewusstsein wirkt. "Eine Dreibanden-Tageslichtleuchte, die besonders im Winter empfehlenswert ist, wenn die Tage grau und dunkel sind, kann für einen festgelegten Zeitraum für Wohlbefinden im gesundheitlichen Sinn sorgen." so Radon.

Die Lichtfarbe ist eine Eigenschaft, die viel mit persönlichem Geschmack und Empfindung zu tun hat. Der Wert der Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben. Man unterscheidet warm-weiß (2.700-4.000 K), neutralweiß (4.000-6.500 K) und kalt-weiß (ab 6.500 K). Üblicherweise wird warm-weiße Lichtfarbe laut Radon in unseren Breitengraden für Wohnräume verwendet. "Kalt-weißes Licht ist eher für Flure, Arbeitsräume, Garagen und Keller geeignet."

Auch kulturelle Einflüsse spielen bei der Wahl der Lichtfarbe eine Rolle: Während im Norden eher warm-weißes Licht eingesetzt wird, bevorzugt man in südlicheren, wärmeren Gegenden kalt-weißes Licht, da es kühler wirkt.

Tageslicht ist essentiell

Für den Wohlfühleffekt in Wohnräumen, betont Radon, ist das Tageslicht ein ganz besonders wichtiger Faktor. "Nichts steigert das Wohlbefinden so effektiv wie die ersten Sonnenstrahlen des Tages. Das ist der Moment, der über den gesamten Tag wirken kann." meint Radon. Richtig gemacht hat man es, wenn man den gesamten Wohnbereich wenn nötig auch abends so hell ausleuchten kann, dass die Stimmung eines Sommertages noch verlängert wird.

LEDs, künstliches Tageslicht und Luster

In puncto Style spielt die sich im Vormarsch befindende LED-Beleuchtung eine große Rolle. Mit immer besserer Lichtqualität und geringerer Hitzeentwicklung findet sie sich bis zur Stimmungsbeleuchtung in den Wohnräumen wieder.

"LEDs erzeugen jede erdenkliche Farbe sowie dynamische Effekte, die mit einer konventionellen Beleuchtung einfach nicht realisierbar sind." so Martha Salaquarda von Philips Lightning. Die Vorteile liegen in der hohen Wirtschaftlichkeit, dem niedrigen Energieverbrauch (LEDs brauchen rund ein Fünftel weniger Strom als andere Leuchtmittel), und der langen Lebensdauer. Auch Farben können durch LEDs vielseitig in die Beleuchtung eingebaut werden.

"Menschen reagieren grundsätzlich sensibel auf Farb- und Lichtstimmungen. So wirkt kühles Licht beispielsweise anregend und aktivierend, warmes eher entspannend. Weiß ausgeleuchtete Räume empfinden wir als sachlich, nüchtern, puristisch. Je höher der Rotanteil, desto wärmer erscheint uns das Licht. Umgekehrt wirkt bläuliches Licht eher kühl. So empfinden wir einen blau gestrichenen Raum sogar um bis zu zwei Grad kühler als einen weißen." meint Salaquarda.

Auch das Thema verbaute Beleuchtung gewinnt durch LEDs an Bedeutung. "Es ist möglich, mit geringem technischen Aufwand sehr viel Licht über Zwischendecken in den Raum zu liefern." erklärt Florian Radon. Dazu werden in die Zwischendecken künstliche Tageslichtöffnungen eingezogen, die nahtlos in Wände und Decken eingelassen werden können. So eine verbaute Beleuchtung ist in verschiedene Farbtemperaturen (von 2700 - 6500 Kelvin) eingeteilt und auf den Tagesablauf abgestimmt. Bedienen kann man sie über eine zentrale Lichtsteuerung, z.B. mittels Smartphone-Apps.

Radon weist weiters darauf hin, dass beim Einsatz von LED-Lampen auf die Luftzufuhr geachtet werden sollte: diese kann nämlich die Lebensdauer des Leuchtkörpers positiv (genügend Luft) oder negativ (unzureichende Belüftung) beeinflussen.

Auch der klassische Luster bleibt, so der Lichtdesigner, weiterhin ein Thema. "Er wird sich jedoch verändern und neue Formen annehmen." (Madeleine Harbich, derStandard.at, 6.2.2013)

Florian Radon gehört zu den führenden Beleuchtungsexperten Österreichs. Er arbeitete jahrelang als Bühnen- und Lichttechniker auf Konzert- und Theaterbühnen in Amerika, unterrichtete an der TU Wien "Inszeniertes Licht in der Architektur" und arbeitet seit einigen Jahre im Bereich Visual Design.
www.florianradon.com